18.05.2018 – Erfolgreiche Kyu-Prüfung

Am 18.05. fand bei uns unter der Leitung unseres Dojo-Leiters Ane Solf eine Kyu-Prüfung statt. Ca. zwei Stunden lang gaben die Prüflinge ihr gelerntes zum Besten. Dabei wurden sie von einem breiten Publikum unterstützt. Am Ende wurde die bestandene Prüfung mit einem gemeinsamen Essen zelebriert und der Abend feierlich beendet.

Wir gratulieren allen Prüflingen! Hipp, hipp, Hurrah!

Prüfung zum 2. Kyu

Wir gratulieren Milos und Lars zur bestandenen Prüfung zum 2. Kyu. Nach einer Prüfungsdauer von 70. Minuten wurden ihnen verdient ihre Urkunden überreicht. Herzlichen Glückwunsch euch beiden😌

 

„Das Lernen hört nicht auf“ – Jubiläumslehrgang im Karate Dojo Hamburg

Am Samstag, den 05. Mai 2018, sind wir mit einer kleinen Gruppe ins Karate Dojo Hamburg e. V. zum 15-jährigen Jubiläumslehrgang aufgebrochen. Rund neun Stunden lang hatten wir die Möglichkeit, unterschiedlichste Eindrücke von den fünf eingeladenen internationalen Großmeistern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zu sammeln. Anwesend waren Karsten Dam (Dänemark: Systema), Kit Sién Tjong (Indonesien: Zhang Kuntao), Jojo Balinado (Philippinen: Eskrima), Michael Schlüter (Deutschland: Wing Tai) und Nidar Singh Nihang (Indien: Traditional Indian Battlefield Art).

Nach einer kurzen Vorstellung durch den Ausrichter Stefan Scharnweber übernahm Dam, der trotz seiner kürzlichen Operation den Weg in die Sporthalle gewagt hat. Diese Einschränkung wurde aber durch seine drei mitgebrachten Schüler wieder wettgemacht und neunzig Minuten lang zeigte er uns ganz im Sinne des Systema, wie wichtig das Ablegen von Angst in einer Stresssituation ist. Die körperlichen und mentalen Blockaden zu lösen und beweglich zu bleiben sei elementar, um aus einem Angriff erfolgreich herauszukommen. Das durften wir im Partnertraining am eigenen Leib erfahren.

Nahtlos übernahm Tjong und gab einen kurzen Einstieg ins Kakie, in dem unser Dojo ja quasi zu Hause ist. Dennoch konnten wir einige neue Ideen zu den Prinzipien der klebenden Hände mitnehmen beispielsweise im Bereich der Muskellockerung und der schnellen Konter. Besonders wurde auf „den Flow“ geachtet, um die Bewegungen möglichst effizient umzusetzen.

Während die folgende Pause von den meisten Teilnehmern zum Überfallen des aufgebauten Buffets genutzt wurde, nutzten wir die Gelegenheit, um uns weiter mit Dams Schüler Jonas über das Karate auszutauschen. Die Sprachbarriere haben wir dabei gekonnt durch Englisch überwunden und viele Unterschiede und Gemeinsamkeiten in deutschem und dänischem Kihon, Kata und Kumite entdeckt. Nach einer Stunde voller interessanter Erkenntnisse lud er uns in sein Dojo nach Dänemark ein. Vielen Dank dafür, Jonas!

Pause brauchte unser junges und dynamisches Team nicht; weiter gings mit Eskrima. Wir schnappten uns jeder zwei Kurzstöcke und probierten unter Jojos Anleitung unterschiedliche Angriffe, Verteidigungen und Hebeltechniken aus. Für uns etwas ungewohnt, schließlich kommen wir vom Weg der leeren Hand. Der ausgebildete Physiotherapeut erläuterte uns außerdem die positive Wirkung auf den Körper durch das gleichzeitige Trainieren beider Gehirnhälften. Primär waren wir aber damit beschäftig, die Stöcke nicht ins hölzerne Ende unseres Körperwohlseins zu verwandeln.

Sehr an Selbstverteidigung orientiert war der Inhalt von dem, was Schlüter uns aus dem Wing Tai mitgebracht hat. Wie effektiv beispielsweise ein Knie sein kann, spürten wir noch zwei Tage später. Da wir auch in der Selbstverteidigung durch unser Training gut geschult sind, konnten wir die gezeigten Abläufe etwas erweitern, wobei uns Leon, ein Schüler Schlüters, sehr behilflich war.

Das Highlight erwartete uns am Ende des langen, aber dennoch sehr lehrreichen, Tages. Nidar Singh Nihang präsentierte uns in voller Kampfausrüstung seine Waffen und demonstrierte uns das Geheimnis seiner Kampfkunst: „Sei dann beim Gegner, wenn er es nicht erwartet.“ Klingt simpel, ist aber in der Umsetzung gar nicht so einfach. Durch gegenseitige Hilfestellungen und Tipps waren wir dennoch erfolgreich.

Wir alle haben unser Bestes gegeben und können auf unsere gesammelten Ergebnissen und neuen Erfahrungen sehr stolz sein. Vielen Dank auch an Stefan Scharnweber für diesen interessanten Lehrgang und an alle Teilnehmer, die diesen Lehrgang dazu gemacht haben.

Text: Jonas Priedemann

10.2017 Erfolgreiche Kyu-Prüfung

Am 15.10.17 haben wir mit unseren Freunden von der Genbu-Kai Lübeck e. V. unter der Leitung des Stilrichtungsreferenten Schleswig-Holsteins für Shito-Ryu Karate Do, Dirk Kather (Beisitzer Ane Solf und Wolfgang Krüger), in Lübeck eine Kyu-Prüfung durchgeführt.
 
Nach ca. 2,5 Stunden Prüfung, konnten alle Prüflinge ihren nächsten Kyu-Grad entgegennehmen.
 
Die Prüfer waren mit den gezeigten Leistungen zufrieden.
 
Aus unserem Dojo gratulieren wir Mazen zum 8. Kyu, Henrike und Sissly zum 6. Kyu, Julian zum 4. Kyu sowie Lars und Milos zum 3. Kyu.


 
Text: Ane Solf, Dojoleiter

Sanga Dojo auf großer Fahrt

Wie bereits mehrfach berichtet, besucht unser Karate-Dojo regelmäßig Lehrgänge anderer Dojos – manchmal finden diese Lehrgänge direkt vor der Haustür statt, manchmal müssen wir eine weitere Anreise auf uns nehmen. Für das letzte September-Wochenende stand wieder ein solcher Besuch an. Gleich 16 (!) Karateka unseres Dojos – verteilt auf vier Autos - kämpften sich am Freitag-Nachmittag durch Wochenend-Verkehr und diverse Autobahnbaustellen bis nach Hamm in NRW. Es sei an dieser Stelle – nicht ohne Stolz – erwähnt, dass wir mit Abstand die größte angereiste Gruppe darstellten. Dieses Jahr war einmal mehr Demura-Sensei, der Begründer unserer Shito-Ryu Richtung, zu uns nach Deutschland gereist. Vielen ist Sensei Demura unwissentlich als Action-Double der (alten) Karate Kid Filme bekannt. Unser Sensei ist mittlerweile stolze 80 Jahre alt, blickt auf über siebzig Jahre Kampfkunsterfahrung zurück und ist einer der wenigen Menschen, denen der 9. Dan verliehen wurde. Mit Carlos Molina (8. Dan) und Athula Minithranthi (7. Dan) waren zwei weitere hochkarätige Shito-Ryu Meister angereist. Trotz des Brückentag-Wochenendes und einem undichten Turnhallendach hatten auffallend viele Karateka den Weg nach Hamm auf sich genommen, um unter den drei Meistern zu trainieren. So waren sogar Teilnehmer aus Polen, der Schweiz, England und den Niederlanden angereist.

Nach den gemeinsamen Trainingseinheiten am Sonnabend fanden am Abend noch Dan-Prüfungen statt. Diese Prüfungen verlangen jedem Prüfling sein gesamtes Können und auch seine gesamte Kondition ab. Beginnend mit der ersten Trainingseinheit des Lehrgangs darf man sich als Dan-Anwärter sicher sein, dass man bereits kritisch beobachtet wird. Nach durchgepowerten Trainingseinheiten muss dann im Rahmen der Prüfung noch einmal alles gegeben werden. Traditionell werden Dan-Prüfungen - nach der Demonstration grundlegender Techniken, der Vorführung von Katas, Kampfübungen und einem Präzisionstest - mit einem Kraft- und Konditionstest gekrönt. Wir sind stolz dass Felix Welter, der als Kind sein Karatetraining bei uns begann, seine erste Schwarzgurt-Prüfung bestand. Auch Patrick Gutzeit legte seine nächste Prüfung erfolgreich ab und darf sich nun zum Kreise der „Sandans“ (3. Dan) zählen.

Auf unsere stolzen Prüflinge wartete dann noch eine besondere Ehre. Nach dem abendlichen Bankett wurden die Dan-Ehrungen durch Hanshi Fritz Nöpel vorgenommen. Als Inhaber des 10. Dans zählt dieser zu den höchstgraduierten Karateka Deutschlands.

Nicht nur das spannende gemeinsame Training, sondern auch das „Familientreffen“ mit befreundeten Karatekas anderer Länder und Dojos ist jedes Mal aufs Neue ein besonderes Erlebnis. Wie auf unserem Gruppenbild ersichtlich, haben wir alle viel Freude an unserem Trainings-Wochenende gehabt. Es ist immer wieder spannend wie ein derartiges gemeinsames Wochenende unsere Gruppe zusammenschweißt. Wir sind nicht nur dem Gastgeber-Dojo für seine Organisation dankbar, sondern auch unserem Ane, der für uns alle die Organisation des Lehrgangs und der An- und Abreise übernommen hat!

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